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CRTA-Forschende präsentieren vier wissenschaftliche Arbeiten auf der RAAD 2026 und gewinnen den Best Application Award 

Forschende des Regionalen Exzellenzzentrums für Robotertechnologien (CRTA) sowie eine Gaststudentin präsentierten erfolgreich vier wissenschaftliche Arbeiten auf der 35. Internationalen Konferenz für Robotik RAAD 2026, die in Bratislava stattfand. Die vorgestellten Arbeiten behandeln aktuelle Forschungsthemen aus den Bereichen medizinische Robotik, autonomes Fahren und maritime Autonomie und unterstreichen den kontinuierlichen Beitrag des CRTA zur Entwicklung fortschrittlicher Robotik- und autonomer Systeme.

Im Bereich der medizinischen Robotik wurden zwei Arbeiten vorgestellt, die im Rahmen des Projekts PRONOBIS entstanden sind. Maha Touri präsentierte die Arbeit „Optimization of Robot Base Placement for Prostate Biopsy Planning", die sich mit der Optimierung der Positionierung der Roboterbasis für die Planung von Prostatabiopsien befasst. Matija Markulin stellte die Arbeit „Visual Servoing Based Patient Movement Compensation for Prostate Biopsy Procedure" vor, die die Kompensation von Patientenbewegungen während einer Prostatabiopsie mithilfe visueller Roboterregelungsverfahren behandelt.

Im Bereich des autonomen Fahrens präsentierte Luka Šiktar die Arbeit „Autonomous Overtaking Trajectory Optimization Using Reinforcement Learning and Opponent Pose Estimation", in der die Optimierung von Überholtrajektorien autonomer Fahrzeuge durch den Einsatz von Reinforcement Learning und der Schätzung der Position anderer Verkehrsteilnehmer untersucht wird.

Eine weitere Arbeit von Luka Šiktar mit dem Titel „MARINERO: Robot Digital Twin for Simulation of Autonomous Navigation in Nautical Marinas" stellte einen digitalen Zwilling eines Robotersystems zur Simulation autonomer Navigation in Sportboothäfen vor. Die Forschung wurde in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Probotica d.o.o. im Rahmen des Projekts MARINERO durchgeführt, das in der Marina Punat entwickelt wird.

Ein besonderer Erfolg wurde durch internationale Auszeichnungen erzielt, die den CRTA-Arbeiten in der Kategorie Robotikanwendungen verliehen wurden. Die Arbeit „Visual Servoing Based Patient Movement Compensation for Prostate Biopsy Procedure" erhielt den Best Application Award als beste Arbeit in der Anwendungskategorie. Die Forschung ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem CRTA, der Medizinischen Fakultät der Universität Zagreb und dem Unternehmen Ronna Medical. Autoren der Arbeit sind Matija Markulin, Luka Šiktar, Josip Jurdana, Luka Matijević, Tin Zekulić, Filip Šuligoj, Bruno Šekoranja, Tomislav Kuliš, Tomislav Hudolin und Marko Švaco.

Eine weitere Auszeichnung erhielt die Arbeit „MARINERO: Robot Digital Twin for Simulation of Autonomous Navigation in Nautical Marinas", die als Finalist in der Anwendungskategorie ausgewählt wurde. Autoren der Arbeit sind Antonio Androšić, Luka Šiktar, Bruno Josip Ćaran, Marko Švaco sowie die Teammitglieder des Unternehmens Probotica d.o.o., Nikola Dragičević und Jakovljević. Diese Anerkennung bestätigt die hohe Qualität der Forschung zur Entwicklung autonomer Systeme für maritime Anwendungen.

Die erhaltenen Auszeichnungen unterstreichen erneut die wissenschaftliche Exzellenz und Innovationskraft der CRTA-Forschenden sowie die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie. Besondere Glückwünsche gehen an alle beteiligten Forschenden, die Ärzte der Medizinischen Fakultät der Universität Zagreb sowie das Team des Unternehmens Probotica, die an diesen Projekten mitgewirkt haben.

Bei der Abschlusszeremonie der Konferenz wurde zudem offiziell die RAAD 2027 vorgestellt, die vom 2. bis 4. Juni 2027 in Dubrovnik stattfinden wird. Die Austragung einer der bedeutendsten regionalen Robotikkonferenzen in Kroatien unterstreicht die wachsende Bedeutung der kroatischen Wissenschaftsgemeinschaft auf der internationalen Forschungsbühne.

Die Teilnahme an der Konferenz und die erzielten Ergebnisse bestätigen erneut das Engagement des CRTA für die Entwicklung innovativer Robotertechnologien mit Anwendungen in der Medizin, in autonomen Systemen und im maritimen Sektor.

Die vorgestellten Forschungsarbeiten wurden im Rahmen von Projekten durchgeführt, die von der Europäischen Union über den Nationalen Aufbau- und Resilienzplan (NPOO) kofinanziert wurden.


Das Projekt wurde von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.
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